4. Die Werte, die uns leiten
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<h2>Offenheit - Jede und Jeder ist willkommen</h2>
<p>Jesu hat mit seinem Brotwort alle Menschen eingeladen. Das verpflichtet uns, über soziale, kulturelle, konfessionelle und religiöse Grenzen hinweg, offen zu sein für alle Menschen, die zu uns kommen. Wir wollen eine Gemeinschaft sein, die Menschen so annimmt und aufnimmt, wie sie sind.</p>
<h2>Gastlichkeit – Geborgenheit und spirituelle Heimat bieten</h2>
<p>Wer kommt, soll nicht enttäuscht wieder gehen:<br />Wir wollen achtsam sein für die, die zum ersten Mal da sind. <br />Wir wollen im Blick haben, was Menschen bei uns suchen und was sie mitbringen. <br />Wir wollen eine Atmosphäre schaffen und Räume öffnen, in denen Menschen aufatmen und Kraft schöpfen können für ihren Alltag.</p>
<h2>Wertschätzung - auch gegenüber denen, die anders sind</h2>
<p>Wir wollen unsere Wertschätzung für Menschen nicht davon abhängig machen, wie nah oder wie fern sie uns und unserem Glauben stehen. Das ist uns besonders dann wichtig, wenn es punktuelle Begegnungen sind: Bei besonderen Veranstaltungen, bei Wendepunkten des Lebens, die wir begleiten (Taufe, Trauung, Konfirmation Trauerfeier), bei Festen und Feiern. Jeder Mensch ist ein einmaliges, geliebtes Kind Gottes - das wollen wir alle spüren lassen, die uns begegnen.</p>
<h2>Nächstenliebe – aufeinander achten</h2>
<p>Jesu Gebot der Nächsten- und Feindesliebe schärft unseren Blick: Wir wollen Not, Ungerechtigkeit und Unfrieden an unserem Wohnort, in unserer Stadt, aber auch in übergeordneten sozialen und politischen Zusammenhängen erkennen und ihnen aktiv begegnen.</p>
<h2>Demut - nicht wir sind oder haben das Brot des Lebens</h2>
<p>Das Wertvollste unserer Arbeit schaffen wir nicht aus uns selbst. <br />Glaubensstärke und Gottvertrauen haben wir selbst geschenkt bekommen.</p>
<h2>Glaubensstärke – wir stehen zu unserem Glauben</h2>
<p>Wir haben tief prägende, gute Erfahrungen mit Jesus als dem Brot des Lebens gemacht. Das gibt uns die innere Stärke, uns zu Jesus zu bekennen. Wer uns fragt, darf wissen, woraus wir die Kraft zum Leben nehmen.</p>
<h2>Gottvertrauen – wir werden satt werden</h2>
<p>Gemeindeglieder verlassen uns; die Bevölkerungsentwicklung lässt viele Gemeinden schrumpfen; wir müssen mit Kritik und negativen Prognosen leben. Aber wir vertrauen darauf, dass der lebendige Gott seine Kirche baut und begleitet – und nicht wir.</p>
<h2>Unser Leitbild und was daraus werden kann</h2>
<p>Das Bild von Gemeinde wird unsere Gemeinde nur dann prägen, wenn wir es mit Leben füllen: Wenn sich viele Menschen dieser Gemeinde in ihrem Tun und Reden, in Ihrem Planen und ihrem Umgang davon leiten lassen und wir uns gegenseitig immer wieder daran erinnern.</p>
<p>Dazu laden wir alle ein, die unseren Traum von Gemeinde und unsere Werte teilen und beides miteinander leben wollen.</p>
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